Die „Rote Karte“ für Pferde im Rosenmontagszug !!!
Wer uns dieses Jahr am Rosenmontag im Verlauf der Zugstrecke unterstützen möchte, kann diese Karte hier herunterladen, ausdrucken und mitmachen …

Wer uns dieses Jahr am Rosenmontag im Verlauf der Zugstrecke unterstützen möchte, kann diese Karte hier herunterladen, ausdrucken und mitmachen …

Folgende Meldung ging am 21.12.2018 an unseren Presseverteiler:
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Netzwerk für Tiere Köln (NTK) und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) fordern eine Verschärfung der Maßnahmen für den Einsatz von Pferden im Kölner Karneval, insbesondere im Rosenmontagszug. Dies ist – neben der immensen (Lebens-) Gefahr, die für Mensch und Tier besteht – juristisch geboten und notwendig, wie beiliegendes Schreiben ausführlich erläutert.
Dieses Schreiben ergeht an die Verantwortlichen und Entscheidungsträger des Landes NRW und der Stadt Köln, konkret
· das Innenministerium NRW, Herr Minister Herbert Reul,
· die Polizei der Stadt Köln,
· die Oberbürgermeisterin Henriette Reker,
· das Ordnungsamt,
· das Veterinäramt, Leiter Dr. Egbert Lechtenböhmer,
· dessen Amtstierärztinnen Dr. Behlert und Dr. Augustiniok und
· das Festkomitee Kölner Karneval, Herren Kuckelkorn und Dieper.
Die in beiliegendem Schreiben genannten Ansprechpartner Claus Kronaus (für das NTK) und Barbara Felde (für die DJGT) stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Netzwerk für Tiere Köln (NTK) – zum Wohl von Mensch und Tier!
Der Tünn schaut dem nächsten Rosenmontagszug entspannter entgegen, weil das Festkomitee nun dafür sorgen will, dass das Pferd seinen Reiter früher und besser kennen lernt und so Vertrauen aufbauen kann … aber ist das denn wirklich so? Das Fienchen hat hier ganz andere Infos …
Hallo liebe Tierfreunde,
auch in dieser Session wollen wir für das Verbot von Pferden im Karneval kämpfen – und dazu brauchen wir diesmal eure tatkräftige Unterstützung!
Wir suchen zuverlässige Menschen, die am Rosenmontag (04.03.2019) Aufnahmen von den Pferden machen.
Gerne auch im Bekanntenkreis und in euren Tierschutzgruppen fragen – je mehr Leute wir sind, desto beeindruckender wird die Aktion. Wir planen eine Parade VOR dem eigentlichen Zug und suchen Menschen, die während des Zugs filmen. Wir haben Flyer vorbereitet zum selbst ausdrucken in DinA5 und DinA4.
Wir freuen uns auf euch und eure Rückmeldungen an info (at) netzwerk-fuer-tiere-koeln.de
Unten seht ihr den Flyer und herunterladen könnt ihr ihn auch in Din A4 hier:

Ab diesem Jahr sind durch das Festkomitee für alle teilnehmenden Pferde sogenannte Gelassenheitsprüfungen vorgeschrieben – aber was heißt das und ist das ausreichend?
Möglicherweise stellt auch ihr euch die Frage, ob uns Väterchen Frost in diesem Winter noch aufsuchen wird. Obwohl Südbayern zur Zeit im Schnee versinkt, haben wir es hier im Rheinland eher mit milden Temperaturen und Regen zu tun. Selbst Meteorologen können nicht voraussagen, ob der Winter auch bei uns noch einkehren wird. Obwohl die meisten unserer Lieblinge niedrige Temperaturen besser vertragen, als wir denken, können wir Vorkehrungen treffen, damit unsere tierischen Familienmitglieder gut über die kalten Wintertage kommen.
So kommen Hund und Katze gut durch den Winter
Hunde und Katzen sind durch ihr wärmendes Fell gut vor Kälte geschützt. Aber es gibt Ausnahmen: Bei kranken Hunden, alten Hunden, Hunden mit kurzem Fell, Hunden, die fast ausschließlich an der Leine laufen oder Hunden, die sich draußen sehr wenig bewegen, kann ein gut sitzender Mantel oder Pullover während der gemeinsamen Outdoor-Aktivitäten sinnvoll sein. Einen gesunden Hund, den man nahezu überall frei laufen lassen kann und der sich gut bewegt, braucht keinen Mantel. Freiläufe mit Hund sollten bei starkem Frost eher kürzer ausfallen, dafür sollte man lieber öfter die Winterwunderlandschaft genießen. Im Idealfall entscheiden Hund und Katze selbst, wie oft und wie lange sie sich im Kalten aufhalten. Wer eine Katze hat, sollte daher darauf achten, dass Freigänger jederzeit wieder zurück in die Wohnung oder ins Haus kommen können.
Schützt empfindliche Hundepfoten
Empfindliche Hundepfoten können zum Schutz vor Streusalz vor dem Spaziergang mit einer fetthaltigen Creme oder Öl eingerieben und nach dem Freilauf mit Wasser abgespült werden. Winterschuhe oder -socken sind nicht geeignet, da die Pfoten sensible Tastorgane sind und unsere geliebten Vierbeiner eingeschränkt werden. Nur wenn es aus gesundheitlichen Gründen (z. B. Verletzungen an den Pfoten) sinnvoll ist, sollten Hunde Schuhe oder Socken tragen. Wenn möglich, meidet Flächen, die mit Salz gestreut wurden.
Achtung Autofahrer! Wer mit seinem Hund mit dem Auto zum Freilaufgebiet oder zur Spazierstrecke fährt, sollte darauf achten, die Pfoten vor der Rückfahrt bereits vor dem Einstieg ins Auto von Streusalz zu befreien. So verhindert ihr, dass eure Hunde sich während der Fahrt die Streusalzreste von den Pfoten lecken. Es reicht aus, eine Flasche mit Wasser, einen Waschlappen und ein Tuch zum Trockenreiben im Auto dabei zu haben. Auch ist es sinnvoll, eure Hunde während der Fahrt mit einer Decke zuzudecken, damit sie durch die Verdungstungskälte nicht frieren und krank werden. Zudem solltet ihr im Haus oder in der Wohnung darauf achten, eure Hunde vor Zugluft zu schützen, da sie auf Zugluft sehr empfindlich reagieren und krank werden können.
Wenn ihr Freigängerkatzen habt, schaut euch täglich ihre Pfoten an, ob es winterbedingt zu schmerzhaften Rissen oder anderen Verletzungen an den Pfoten gekommen ist. Diese solltet ihr sofort behandeln. Im Zweifel solltet ihr eine(n) Tierärztin/Tierarzt oder eine(n) Tierheilpraktiker*in zu Rate ziehen. Auch kann es Sinn machen, den Freigänger-Stubentiger im Verletzungsfall mal einige Tage zu Hause zu halten.
So gut vorbereitet, könnt ihr die Winterwunderlandschaft mit euren Vierbeinern in vollen Zügen genießen. (cr/rl)
Das Fienchen möchte am Ende des Jahres noch einmal daran erinnern, was 2018 so alles passiert ist. Neugierig? Wir auch!!! Vor allem auf 2019!!!
Bald ist Heiligabend und auch das Fienchen schreibt einen Brief an das Christkind mit all seinen Wünschen. Es wünscht sich aber keine Playstation oder andere teure Geschenke, sondern ganz einfache und plausible Dinge. Einfache Dinge ??? Das wird sich erst zeigen …
Wer trägt eigentliche die Schuld für den Kutschunfall? Die Verleiher der Pferde, das Festkomitee, die Reiterkorps, die Zugleitung? Weil man den Stress für die Tiere falsch eingeschätzt hat? Nääääää, natürlich ist der Kutschunfall nur zustande gekommen, weil jemand etwas auf die Pferde geworfen haben soll … vermutlich sogar ein Tierschützer!!! So lenkt man natürlich gut von der eigenen Verantwortung ab. Das die Staatsanwaltschaft die Ermittlung wegen fehlender Hinweise eingestellt hat … wird eben nicht weiter drauf eingegangen.
Es wird heftig diskutiert, ob Pferde im Rosenmontagszug teilnehmen sollen oder nicht: Nach dem Kutschunfall von 2018 ist das Thema Sicherheit der Karnevalisten und Zuschauer in den Vordergrund gerückt worden – Pferde als Fluchttiere werden als Risiko eingestuft. Es soll aber bitte nicht der Aspekt des Tierschutzes in Vergessenheit geraten – Pferde leiden im Rosenmontagszug. Der folgende Film, bestehend aus einer Vielzahl von Beobachtungen aus 2017/2018, soll eindrücklich aufzeigen, wie sich die Teilnahme der Tiere auf deren physische und psychische Befindlichkeit auswirkt.