Herzlichen Dank CGN DNB
Wir danken Euch sehr, dass Ihr für uns Spendengelder gesammelt habt !!!!!! Was für eine tolle Aktion !!!!


Wir danken Euch sehr, dass Ihr für uns Spendengelder gesammelt habt !!!!!! Was für eine tolle Aktion !!!!


Wir wissen, dass immer mehr Menschen das Leid der Tiere erkennen und nicht länger hinnehmen oder mit ansehen wollen. Gleichzeitig stehen wir einer starken Lobby sowie „Kölner Schwergewichten aus Politik, Kultur und Gewerbe“ gegenüber. Deshalb muss unsere Stimme deutlich lauter werden, damit diese Tierquälerei im Namen der Tradition endlich ein Ende findet und wir Karneval wieder sicher und mit Freude feiern können.
Ihr wollt auch nicht, dass Pferde weiterhin im Kölner Rosenmontagszug mitgehen müssen?
Dann schließt euch uns an und macht mit – es gibt viele Möglichkeiten:

Alaaf – mer dun et för Kölle un dä Pääd.
Solltet ihr am Rosenmontag (oder wann auch immer) ein Zeichen gegen Pferde in Umzügen setzen wollen, dann könnt ihr auch gerne unser Logo verwenden. Hier das Motiv zum Ausdrucken.

Der Karnevalsgottesdienst am 9.2.2026 in der Kölner Kirche St. Agnes war auch in diesem Jahr gut besucht – mit einer sehr langen Warteschlange vor der Tür.
Wir vom NTK waren mit unserem Pferdekostüm und dem Plakat „Pferdefrei – Spaß dabei!!!“ mittendrin. Damit wollten wir daran erinnern, dass Rosenmontagsumzüge für Pferde kein Ort zum Wohlfühlen sind und für die Tiere mit großem Stress und Angst verbunden sind.
Zudem händigten wir Info-Flyer aus – für alle, die sich später zu Hause in Ruhe mit dem Thema beschäftigen möchten.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen netten Begegnungen, interessanten Gespräche und das offene Interesse an unserem Anliegen.
Es hat uns sehr gefreut zu hören, dass immer mehr Menschen mitfühlen – und wir sind uns sicher, dass wir vor St. Agnes einige neue Herzen gegen den Einsatz von Pferden in Rosenmontagszügen gewinnen konnten. 💛🐴


Begleitend zu unserem Negativ-Highlight-Film 2025 hier eine ausführlichere Zusammenfassung:
Gibt es Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren?
Ja und Nein. Es gab in diesem Jahr weniger Bilder von Pferden, die völlig außer Kontrolle gerieten – nur vereinzelt sah man Tiere, die heftig mit dem Kopf schlugen, mit den Hufen scharrten oder sichtlich genervt auf harte Reiterhände reagierten, die grob im Maul zogen.
Doch was wir dieses Jahr häufiger beobachten mussten – und das bricht einem noch mehr das Herz – war das stille Leiden vieler Pferde:
Sie gehen schief, drängen sich an das Partnerkutschpferd, blicken traurig, senken den Kopf – sie fügen sich stumm ihrem Schicksal, während auf ihrem Rücken laut „Alaaf“ gerufen wird.
Beurteile selbst, ob diese Tiere glücklich aussehen.




240 Pferde nahmen am Umzug teil, 40 Blutproben wurden entnommen.
Offiziell gab es keine Auffälligkeiten – keine positiven Tests auf Sedativa. Zumindest nicht bei den 40 getesteten Pferden. Wie es um die restlichen 200 steht, bleibt unklar…
Wie schon in den vergangenen Jahren spielten die geltenden Leitlinien offenbar keine große Rolle – obwohl man sich öffentlich immer wieder zu ihnen bekennt.
So waren bei den Blauen Funken und der Ehrengarde erneut Musikkapellen direkt neben den Pferden positioniert. Und auch die Aufstellung der Tiere im Zug folgte nicht den Empfehlungen: Statt am Anfang oder Ende liefen sie wieder bunt verteilt mitten im Geschehen.



In den Leitlinien ist auch die Einsatzzeit der Pferde geregelt – und diese wurde in diesem Jahr ausnahmsweise eingehalten.
Zumindest, was die maximale Zugdauer von vier Stunden betrifft. Einige Pferde verbrachten die Nacht zuvor auf der Rennbahn in Weidenpesch. Doch spätestens (!) um 9 Uhr – vermutlich sogar deutlich früher – mussten sie am Aufstellplatz sein. Danach liefen sie vier Stunden im Zug mit und wurden anschließend ohne weitere Übernachtung zurück nach Hause transportiert.
Und „nach Hause“ bedeutete in vielen Fällen:
Auch Pferde aus dem Märkischen Kreis, Ahrweiler, Siegburg, Neuss und Neuwied wurden ohne Übernachtung angeliefert. Diese Orte liegen zwar näher, aber dennoch weit genug entfernt, um auszuschließen, dass Reiter und Pferd sich vor dem Umzug kennenlernen konnten – obwohl genau das eine Grundvoraussetzung laut Leitlinien ist: Reiter und Pferd sollen ein eingespieltes Team sein, damit das Tier im Stress des Zuges auf eine vertraute Bezugsperson bauen kann.
Viele Kutschpferde waren zudem übermäßig geschmückt – fast wie Weihnachtsbäume.
Offenbar war es um sie herum noch nicht laut genug… Besonders bei der Ehrengarde, der Nippeser Bürgerwehr und den Altstädtern fiel auf, dass zusätzlich kleine Schellen angebracht waren, die bei jedem Schritt gegen die Pferdebeine schlugen.





Auch das Verhältnis zwischen Reitergewicht und Pferdegewicht ist in den Leitlinien klar geregelt.
Demnach dürfen Reiter*innen plus Ausrüstung (Sattel, Packtaschen etc.) nicht mehr als 15 % des Körpergewichts des Pferdes wiegen. Bei einem 600 kg schweren Pferd wären das:
Doch wie sieht die Realität aus?
Die Reaktion der Staatsanwaltschaft auf unsere Anzeigen wegen Missachtung dieser Vorgabe im Jahr 2024 lautete sinngemäß:
„Man könne nicht mit Bestimmtheit sagen, ob die Reiter das zulässige Gewicht überschritten hätten.“
Und tatsächlich: Wiegen lassen sich die Teilnehmer von uns natürlich nicht – weder zur Bestätigung noch zur Widerlegung.
Beurteile selbst, ob man hier mit 80 kg hinkommt:




Dieses Pferd musste immerhin nicht lange durchhalten:
Es wurde irgendwo zwischen Severinstraße und Breite Straße aus dem Zug genommen.
Sein Reiter – Teilnehmer Nr. 62 der Altstädter – setzte den Weg anschließend zu Fuß fort.

Bei den Kutschen fiel es uns besonders schwer, das Gewicht realistisch einzuschätzen – denn Auskünfte dazu erhalten wir selbstverständlich nicht.
Laut Leitlinien darf das Gesamtgewicht (Kutsche, Personen und Wurfmaterial) das Doppelte des Pferdegewichts nicht überschreiten. Bei vier Kaltblütern wären das also rund 6.400 kg.
Was dabei jedoch nicht berücksichtigt wird:
Die Pferde müssen die Kutschen teilweise über sandigen Untergrund ziehen – was den Kraftaufwand erheblich erhöht, insbesondere durch das ständige Stop-and-Go während des Zuges.
Fakt ist: Einige Pferde waren sichtlich erschöpft und schweißnass.
Besonders bei der Ehrengarde und der Prinzengarde fielen sehr große, schwere Kutschen auf, auf denen viele Personen mitfuhren – zusätzlich zu vermutlich tonnenweise Wurfmaterial, das mitgeführt wurde.
Am Zugende waren alle Pferde deutlich gezeichnet von der Belastung.
Und einige von ihnen mussten am nächsten Tag erneut in den Veedelszöch mitlaufen.
Ein weiterer Punkt aus den Leitlinien:
Satteln und Zäumen dürfen erst nach dem Abladen der Pferde vom Transportfahrzeug erfolgen.
Auch diese Vorgabe wurde nicht überall eingehalten.

Köln: Pferde warten in einem Pferdelaster auf ihren Einsatz beim Rosenmontagszug.
Quelle: Köln: So lief die Kontrolle der Pferde im Rosenmontag – Rundschau Online
Erschreckend war auch, mit welchen Transportmitteln einige Pferde die teils sehr langen Strecken – etwa aus Bayern (über 600 km) – zurücklegen mussten.
Diese Anhänger wurden nicht am Vorabend auf der Weidenpescher Rennbahn abgestellt, sodass unklar bleibt, wo die Pferde die Nacht verbracht haben. Wir versuchen derzeit noch herauszufinden, ob einige Tiere möglicherweise in Schlachttransportern übernachten mussten – Fahrzeugen, in denen man sich nicht hinlegen kann und die für den Transport von Nutztieren zur Schlachtung vorgesehen sind.
Für Pferde, die besonders empfindlich auf Gerüche und Stress reagieren, wäre das eine extreme Belastung:
Die sensiblen Nüstern könnten den Angstschweiß anderer Tiere wahrgenommen haben – Tiere, die in diesen Transportern ihre letzte Reise antreten mussten.


Dass im Kölner Karneval die Interessen Einzelner häufig über das Tierwohl gestellt werden, ist inzwischen weithin bekannt.
Dass dabei auch Tierleid in Kauf genommen wird und man nicht immer behutsam mit diesen wunderschönen Lebewesen umgeht, ist leider ebenso kein Geheimnis mehr.
Doch in diesem Jahr mussten wir einen Fall von extremer Tierquälerei beobachten, der selbst uns tief erschüttert hat:
Dem Hengst Attila aus dem fernen Bayern wurde grob in die empfindliche Region oberhalb der Nüstern gegriffen – genau dort, wo sich der fragile Nasenknochen befindet. Diese Stelle wurde regelrecht als „Handgriff“ missbraucht.
Dabei wurde dem Tier nicht nur Schmerz zugefügt, sondern auch die Atmung massiv eingeschränkt.


Auch bei den Pferden, die von der Nippeser Bürgerwehr angemietet wurden, fiel auf:
Ihnen wurde fast durchgehend direkt ins Gebiss gegriffen.
Warum wurde hier nicht mit einem einfachen Führstrick gearbeitet? Stattdessen zerrte man den Tieren während des gesamten vierstündigen Zuges immer wieder direkt im Maul herum – und das bei der Verwendung eines ohnehin scharfen Gebisses.
Denn: Durch die langen Schenkel der Kandare entsteht eine erhebliche Hebelwirkung im Pferdemaul.
Ein Fachbericht eines Hippologen warnt ausdrücklich:
„Mit der Kandare, oft schlicht ‚Stange‘ genannt, dürfen nur Reiter mit weicher Hand und unabhängigem Sitz reiten, da durch die Hebelwirkung eine enorme Kraft aufgebaut werden kann. Bei unsachgemäßem Gebrauch kann es zu Verletzungen im Pferdemaul kommen.“


Vor dem Zug werden die Pferde auch vom Veterinäramt kontrolliert.
Bei 240 Pferden ist das natürlich eine enorme Aufgabe – da kann es durchaus vorkommen, dass das eine oder andere übersehen wird.
Ein Beispiel: Hufe, die nicht geeignet sind, um 7 Kilometer über Asphalt eine Kutsche zu ziehen.



Im folgenden Fall hat der Hufschmied vermutlich Blut und Wasser geschwitzt, um überhaupt noch eine geeignete Stelle für die Nägel zu finden.
Die Hufe wirken „marode“ und wurden offenbar mit Kunststoffmaterial aufgefüllt. Besonders hinten rechts sieht das Ganze sehr provisorisch und instabil aus – fast wie „zusammengezimmert“.
Das betroffene Pferd – Nummer 77 der Altstädter – lief an vielen Stellen nicht taktrein und zog das betreffende Bein häufig nach.

Was in den Diskussionen immer wieder auffällt, ist die verschobene Wahrnehmung der Realität:
So wurden wir beispielsweise gebeten, nach Einbruch der Dunkelheit ohne Licht zu filmen, da dies die Pferde verunsichern könne.
Unnötig zu erwähnen, dass die Tiere an diesem Tag mit deutlich mehr Stressoren konfrontiert waren als mit einer zusätzlichen Lichtquelle…
Ein weiterer Hinweis lautete, wir sollten uns nicht über den Stress der Pferde aufregen – schließlich sei schon das Verladen für viele Tiere eine Belastung.
Aha.
Ja, alle Pferde müssen für den Transport zum Rosenmontagszug verladen werden – der Stress beginnt also bereits lange vor dem Zug.
Da fühlt man sich unweigerlich an Pippi Langstrumpf erinnert:
„Wir machen uns die Welt, widde widde wie sie uns gefällt…“
Trotz allem haben wir in diesem Jahr enormen Zuspruch für unser Engagement gegen den Einsatz von Pferden im Karneval erhalten:
Diese lauter werdenden Stimmen spiegeln sich auch in der jüngsten Umfrage wider:
70 % der Befragten sprechen sich für ein Verbot von Pferden im Karneval aus.
Diesen Stimmen – und unserem eigenen Antrieb – folgend, werden wir weiter dokumentieren und aufklären:
Dass hier Tierleid ignoriert, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und all das mit dem fadenscheinigen Argument der Brauchtumspflege gerechtfertigt wird.
Ein Punkt, der auch für alle Kölner Bürger*innen von Interesse sein dürfte:
Wir gingen bislang davon aus, dass die Kosten für Veterinärärzte und Labore (z. B. für Blutproben) zwischen Festkomitee, Karnevalsgesellschaften und Stadt aufgeteilt würden – was uns schon geärgert hat.
Doch es kommt noch dicker:
Die komplette Rechnung wird der Stadt Köln vorgelegt.
Das heißt: Wir alle zahlen diese Kosten mit unseren Steuergeldern.
Und bei 40 Blutproben dürfte es sich um eine hohe fünfstellige Summe handeln –
wohlgemerkt in einer Zeit, in der überlegt wird, ob 2026 die Schull- und Veedelszöch aus Kostengründen abgesagt werden müssen.
Umso mehr freuen wir uns auf die Wertschätzung unseres ehrenamtlichen Engagements – für Köln, für die Lokalpolitik, für die Außenwirkung unserer Stadt, für die Sicherheit der Menschen und natürlich für den Tierschutz.
Denn das neue Motto für 2026 lautet:
„Mer dun et för Kölle!“
Damit wollen die Verantwortlichen den Fokus auf die vielen Tausend Menschen lenken, die sich ehrenamtlich für Köln engagieren.
Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, erklärt dazu:
„Dabei soll es nicht nur um die rund 30.000 im Festkomitee organisierten Karnevalisten gehen, sondern um alle Kölner, die sich in ihrer Freizeit für andere engagieren – im Sportverein oder in der Kirche, bei caritativen Organisationen oder in der Lokalpolitik, in der Jugendarbeit oder im Hospiz. Sie alle bilden das Rückgrat der Stadtgesellschaft und haben es verdient, aus der zweiten Reihe auf die große Bühne geholt zu werden.“
Euer NTK
Dank Eurer Mithilfe beim Filmen und Fotografieren konnten wir beim letzten Rosenmontagszug wieder einige Tierschutzverstöße dokumentieren. Wir würden uns freuen, wenn wir auch diesmal Eure Unterstützung bekämen.
Der Wind gegen die Karnevalsgesellschaften MIT Pferden wird rauer und es finden sich immer mehr Supporter, die sich gegen den Einsatz von Pferden in Umzügen aussprechen, auch auf politischer Ebene und Pferdeexperten.
Werdet ein Teil dieser wachsenden Community. Meldet euch unter ichmachmit@netzwerk-fuer-tiere-koeln.de.

Der Erhalt der Tradition ist wohl nur ein vorgeschobenes Argument, denn wenn es darauf ankommt, werden die Prioritäten doch anders verteilt: die eigenen Interessen sind dann wichtiger als der Erhalt der Schull- und Veedelszöch.
Das war das Schreiben, welches wir Anfang Dezember an die Karnevalsgesellschaften, die Pferde im Rosenmontagszug mitführen (Altstädter, Columbinen Colonia, Große Kölner, Ehrenharde, Prinzengarde, Rote und Blaue Funken, Jan van Werth, Nippesser Bürgerwehr, Treue Husaren…), geschickt haben. Mitte Januar haben sich nur die Roten Funken gemeldet, dass sie die Schull- und Veedelszöch anderweitig unterstützen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie wir aus den Medien erfahren haben, sieht der Fortbestand der traditionellen Veedelszöch einer ungewissen Zukunft entgegen, da das Geld immer knapper wird.
In den vergangenen Jahren hatte das Festkomitee Kölner Karneval hier immer unterstützt, aber auch der Rosenmontagszug leidet unter großem finanziellen Defizit, wie der Vorstand Michael Kramp erst jüngst der Kölner Presse gegenüber bestätigte.
Da unser gemeinsames Interesse dem Karneval gilt, möchten wir Ihnen folgende Lösungsidee vorschlagen: Jetzt wäre doch die Zeit, auf den Einsatz von Pferden im Rosenmontagszug zu verzichten und das Geld den Schull- und Veedelszöch zu spenden!
Damit würden Sie die Tradition der heutigen Zeit im Zeichen des Tierschutzes anpassen und die Tradition der Schull- und Veedelszöch aufrechterhalten.
Wenn Ihr Reitercorps auf die Mitnahme von Pferden verzichtet, sparen Sie pro Pferd zwischen 500-1500 € Leihgebühr ein und auch die Kosten für die Blutproben durch das Veterinäramt (im Jahr 2024 waren das 7.425 € für 40 Dopingproben). Ebenso würden die Einsatzkosten für die Veterinärärzte (die durch das Umwelt- und Verbraucherschutzamt – also im Endeffekt durch den Steuerzahler und das Festkomitee – getragen werden) wegfallen und könnten den Schull- und Veedelszöch zugutekommen.
Bitte lassen Sie uns bis zum 13.01.2025 eine Rückmeldung zukommen, ob Sie die Idee so klasse finden wie wir. Wir nennen alle Karnevalsgesellschaften, die mitmachen, auf unserer Website, in Social Media und werden auch eine Pressemitteilung veröffentlichen, damit auch die Öffentlichkeit sieht, wem die Unterstützung und Hilfestellung wichtig ist.
Wenn wir bis zum 13.01.2025 keine Rückmeldung von Ihnen erhalten haben, gehen wir davon aus, dass Sie an den Pferden festhalten wollen und sich nicht an der Rettungsaktion der Schull- und Veedelszöch beteiligen wollen.
Wir hoffen sehr, Sie überzeugt zu haben, dass Sie Sinnvolleres mit dem Geld machen können, als Tierleid zu akzeptieren und ein großes Sicherheitsrisiko für Teilnehmer und Zuschauer, für Mensch und Tier, in Kauf zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen und Kölle Alaaf
Netzwerk für Tiere Köln
… und täglich grüßt das Murmeltier!
Und wieder ein Rosenmontag mit den gleichen schlimmen Bildern wie in den Jahren zuvor: aufgeblähte Nüstern, aufgerissene Pferdeaugen, schwitzende und teilweise strauchelnde Pferde sowie ignorante Reiter*innen, die sich 8,5 km durch Köln tragen lassen, egal wie es den Tieren unter ihnen dabei geht.
Wir sahen erfinderische Gebisse, schlecht gepflegte und teils beschädigte Hufe, zu eng geschnürte Bandagen, die die Blutzufuhr stören können, überforderte Pferdeführer, Pferde, die bockten, sich drehten und zu steigen drohten, viel zu schwere Reiter*innen, denen die Bewegung zu Fuß gutgetan hätte, Reiter, die ihren Pferden im Maul zogen, als gäbe es kein Morgen, und unbeeindruckte Kutscher, die auf dem Kutschbock trohnten.
Von der Einhaltung der viel gepriesenen Leitlinien keine Spur – es grenzt schon an blanken Hohn, wie wenig sich daran gehalten wird (siehe Beispiele unten). Dabei heißt es doch im Eingangstext: „Die Brauchtumspflege darf natürlich nicht zu Lasten der Tiere gehen“ – blabla. Was nützen die schönsten Leitlinien, wenn sie keiner befolgt?!
Der Witz des Jahrhunderts ist, dass keine neutralen Personen, sondern Subjekte aus den eigenen Reihen zu Pferdekontrolleuren ernannt werden – da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Kein Geringerer als Hajo Jennes (aktives Mitglied der Ehrengarde, die sich in vielen Fällen schon nicht mit Ruhm bekleckert hat und sich kaum um die Leitlinien kümmert – siehe Beispiele wie Musikkapellen direkt vor oder hinter Pferdegruppen…), Reitercorpsführer und engagierter Befürworter der Pferde im Rosenmontagszug. Man erinnere sich an seinen kürzlich flammenden Appell, dass die Pferde bald aus unserem Leben verschwinden, wenn sie keine Daseinsberechtigung mehr durch Karnevalsumzüge und Turniere haben, womit er sich in der Öffentlichkeit ziemlich lächerlich gemacht hat. Jennes lief vor dem Zug von Kutscher zu Reiter, drückte freundschaftlich Hände und wünschte viel Spaß.
Zum Glück war er nicht der Einzige – es gab auch verantwortungsvollere Pferdekontrolleure. Immerhin wurden sechs Pferde aus dem Zug genommen – eines durfte gar nicht starten, ein Pferd der Prinzengarde (Kopfnummer 200) wurde direkt kurz hinter der Severinstorburg herausgenommen. Man muss sich fragen: Warum musste es überhaupt mitgehen, nachdem es vor dem Zug schon nicht „glücklich“ aussah?

Warum wurde es nach der Rausnahme nicht ruhig untergebracht, sondern stattdessen stundenlang von zwei Pferdebegleitern durch die Straßen Kölns geführt, bis zum Ende des Zuges?


Zugleiter Holger Kirsch sagte noch im Interview mit dem WDR, dass „auch alles, was mit Hufen unterwegs ist, ganz entspannt wäre“- da waren schon 3 Pferde aus dem Zug genommen worden, die wohl doch nicht so entspannt waren und 3 weitere folgten alsbald. Aber was soll er auch sagen? Dass – wie jedes Jahr- viele Pferd mit dem Kopf schlagen, mit den Hufen scharren, hektisch „stresskauen“, sich drehen und auch genervt bocken, um den lästigen Reiter loszuwerden und endlich diesem Theater, diesem Jeckespill zu entkommen? Das wäre ehrlich gewesen, aber natürlich nicht förderlich zum “Wahren der Tradition“.
Wir erinnern gerne nochmal ans geltende Tierschutzgesetz, das auch sehr weichgekocht serviert wird in diesem Kontext: „§1 Satz 2 Tierschutzgesetz bestimmt, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf. „in §3 Nummer 6 wird zudem das Verbot ergänzt: „ein Tier zu einer… Schaustellung ..oder ähnlichen Veranstaltung heranzuziehen, sofern damit Schmerzen, Leid oder Schäden für das Tier verbunden sind“
Und so sehen Tiere aus, denen ein Leid zugefügt wird: ( Anmerkung: diese Zeichnung hilft auch „Nicht- Pferdekennern“ zu sehen, woran man ein Schmerzgesicht erkennen kann)

















Diese Pferde drängten sich die ganze Zeit eng aneinander…

Diese Pferde gingen sehr bald die ganze Zeit schräg – entweder können sich die beiden nicht leiden, oder das Pferd rechts will sich an Pferd links „kuscheln“, was Pferd links nicht mag oder der Kutscher kriegt die Kutsche nicht gerade gelenkt. Auf jeden Fall ist es so keine gesunde Haltung für 4 – 5 stündiges Ziehen der Kutsche.
Ein Pferd begann relativ früh, unrund zu gehen, bis hin zu unübersehbarem Humpeln. Doch niemand veranlasste, das Pferd rauszunehmen – weder die Kontrolleure, noch die Pferdebegleitperson, noch der Reiter, dem der unrunde Gang eigentlich hätte auffallen müssen (es schaukelt dann ja deutlich mehr…). Wahrscheinlich war die Aussicht, zu Fuß gehen zu müssen, zu unattraktiv, und – das Pferd „tat’s ja noch…“ – ist auf unserem Film auf der Homepage gut zu erkennen. Hier nur ein Foto zur Orientierung, um welches Pferd es sich handelt (Nummer 4 der Altstädter):


Warum muss diesen Pferden ins Gebiss gegriffen werden? Die Pferde gehen brav, unauffällig und in ihr Schicksal ergeben und ziehen die schwere Kutsche. Dennoch wird ihnen im Maul herumgerissen – vollkommen unnötiges Zufügen von Schmerzen. Kriegt der Kutscher das nicht alleine hin, seine Pferde zu steuern? Die Fotos sind alle an der gleichen Stelle entstanden, und allen vier Pferden dieser Kutsche greift man ins oder zerrt am Gebiss.




Und auch hier wird unsanft am Gebissring gezogen – warum nicht den Führstrick nehmen, der nicht direkt am Gebiss hängt?

Am 14.03.24 wurden die Ergebnisse der Blutproben bekannt gegeben. (Es tut uns schon leid, dass man die Blutentnahme den Tieren antun muss, obwohl bekannt ist, dass es Sedierungen gibt, die im Blut nicht nachgewiesen werden können, oder dass es möglich ist, den Pferden NACH der Kontrolle Sedierungen zu verabreichen…) Dabei kam heraus, dass drei der 40 getesteten Pferde positiv auf Schmerzmittel getestet wurden. Der Express titelte messerscharf: „Pferde für Rosenmontagszug fit gespritzt?“ Uns stellt sich die Frage: Welches Pferd muss diese Strapazen auf sich nehmen, obwohl es Schmerzmittel nehmen muss – was ja ein Indiz dafür ist, dass es dem Tier nicht gut geht.
Erschrocken waren wir auch über die anfallenden Kosten: Allein die Laborkosten für die Blutproben liegen bei stolzen 7425,00 €, die zu gleichen Teilen vom Festkomitee und vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt (also vom Steuerzahler) getragen werden. Dabei sind die Kosten für die Veterinärärzte und Pferdekontrolleure etc. nicht enthalten. Sollte man das Geld nicht besser in weitere Schutzmaßnahmen investieren, damit der Rosenmontagszug auch bei wachsendem Risiko durch Terrorvorhaben und gewaltbereite Menschen sicher durchgeführt werden kann?
Viele Pferde trugen Bandagen – die Holländer sind da wohl weiter als wir im Karneval:


Kommen wir zu den Leitlinien – die Zeit und Mühe, diese zu erarbeiten, hätte man sich sparen können, denn sie interessieren die Verantwortlichen scheinbar nicht:
Leitlinie 1.1
„Die Gesamteinsatzzeit der Pferde im Zug darf acht Stunden nicht überschreiten. Spätestens vier Stunden nach Zugbeginn ist eine Pause einzulegen. Wenn die Möglichkeit einer mindestens halbstündigen Pause zur ungestörten Futter- und Wasseraufnahme für die teilnehmenden Pferde nicht ermöglicht werden kann, ist der Einsatz der Pferde zu diesem Zeitpunkt zu beenden. Die Pferde sind aus dem Zug zu nehmen.“
Es gab für einige Pferde eine Übernachtung auf der Rennbahn in Weidenpesch, aber dann waren die Pferde spätestens um 9 Uhr am Aufstellplatz (wahrscheinlich schon viel früher), gingen mindestens fünf Stunden im Zug mit = sechs Stunden Minimum und wurden dann ohne zweite Übernachtung nach Hause gebracht. Und „nach Hause“ bedeutet nach Regen (600 km), Neumarkt (446 km), Görlitz (674 km), Rems-Murr (370 km) und Schwäbisch Hall (363 km) – das heißt für diese Pferde dauerte der lange Rosenmontag mindestens 11 Stunden, bis hin zu 19 Stunden!
Und es gab Pferde, die weitere Strecken ohne Übernachtung anreisten, z.B. aus den Niederlanden, aus dem Vogelsbergkreis (234 km), aus dem Hochsauerlandkreis (148 km), aus Minden (234 km) – das heißt auch hier zwei bis drei Stunden Anreise, fünf Stunden Zugweg, zwei bis drei Stunden Rückreise = mindestens 11 Stunden.
Man kann daher davon ausgehen, dass die Pferde wesentlich länger als acht Stunden Gesamteinsatzzeit hatten und selbst wenn sich die Leitlinie nur auf den Zug bezieht, konnten wir nicht beobachten, dass Pferde nach vier Stunden eine halbstündige Pause bekommen haben. Unter fünf Stunden gelangt kein Pferd vom Start bis zum Zugende.
Leitlinie: 1.1
„Gerittene Pferde bzw. Gespanne sind am Anfang oder am Ende des Zuges zu positionieren.“
Die bekannte und veröffentlichte Reihenfolge des Zuges zeigt, dass diese Leitlinie auch nur ansatzweise beachtet wird- Pferde gab es in den Gruppen 1,8,9,12,18,24,33,39,46,64 und 66- also an allen Stellen des Zugs.
Leitlinie1.1
„… eine Positionierung unmittelbar hinter oder vor einer Musikkapelle oder einer anderen lauten Geräuschquelle ist zu vermeiden“

Erst Kapelle, dann Kutsche, dann wieder Kapelle …




Hinter der Reitergruppe der „Columbinen Colonia“ kam ein großer Musikwagen mit Boxen
Leitlinie: 2.1
„Aufgrund der besonderen Anforderungen an die Kondition und Konstitution der Pferde wird empfohlen, den Einsatz auf Tiere im Alter zwischen dem 6. bis 20. Lebensjahr zu begrenzen. „

Bei diesem Pferd haben wir uns gefragt, ob es nicht zu alt sein könnte? Das Gesicht wirkt schon sehr eingefallen und die wenigen Zähne lassen ähnliche Vermutungen zu- das sollte aber eigentlich sehr einfach durch den Equidenpass festzustellen sein und wir gehen dann mal davon aus, dass die Pferdekontrolleure und das Veterinäramt das gesehen hätten- oder?
Leitlinie 3
„Die Zäumung hat gemäß dem Sportregelwerk der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) zu erfolgen. Die Ausstattung der Pferde ist optimal an die Tiere anzupassen und muss sich in einem gepflegten und funktionsfähigen Zustand befinden.“
Na, das hat hier ja nicht wirklich funktioniert:


Es ist wohl eher Glücksache, wenn das Zaumzeug passt, vielleicht kann das auch u.a. erklären, warum viele der Pferde mit dem Kopf schlagen und wie verrückt kauen und schäumen- oder es sind doch die Nerven und nicht die Ausstattung- auf jeden Fall ist es kein entspanntes Abkauen …
Leitlinie: 4
„Ein geeignetes Verhältnis zwischen Körpergewicht des Reiters/der Reiterin und dem Pferd ist zu berücksichtigen Das maximal zulässige Reitergewicht umfasst dabei sowohl den Reiter als auch die Ausrüstung (Sattel/ Packtaschen)“

Geschätztes Pferdegewicht: 500 Kilo, Frau samt Wurfmaterial und Sattel definitiv mehr als 75 Kilo.

Geschätztes Pferdegewicht: 500 Kilo, Frau samt Wurfmaterial und Sattel definitiv mehr als 75 Kilo.

Geschätztes Pferdegewicht: 600 Kilo, Mann samt Wurfmaterial und Sattel definitiv mehr als 90 Kilo.

Geschätztes Pferdegewicht: 600 Kilo, Mann samt Wurfmaterial und Sattel definitiv mehr als 90 Kilo.

Geschätztes Pferdegewicht: 500 Kilo, Frau samt Wurfmaterial und Sattel definitiv mehr als 75 Kilo.

Geschätztes Pferdegewicht: 600 Kilo, Mann samt Wurfmaterial und Sattel definitiv mehr als 90 Kilo.
Leitlinie 5: „Das zulässige Gesamtgewicht einer Kutsche (Fahrzeug, Zuladung und Personen) sollte nach einer Faustformel nicht höher sein als das doppelte Körpergewicht der Pferde.“
Bei den Kutschen fiel es uns schwer, das Gewicht zu schätzen, denn Auskünfte dazu bekommt man als Tierschützer und somit Staatsfeind Nummer eins natürlich nicht. Hier wird das doppelte Pferdegewicht zugrunde gelegt. Bei vier Kaltblütern dürften Kutsche, Menschen und Wurfmaterial also ca. 6400 Kilo wiegen (bis auf drei Ausnahmen wurden die Kutschen von Kaltblütern gezogen, da geht man von 800–900 Kilo aus). Man berücksichtigt dabei nicht, dass die Pferde die Kutschen teilweise auf Sand ziehen müssen, was nochmal viel anstrengender ist. Der Zeitraum von sechs Stunden im Stop-and-Go eine schwere Kutsche zu ziehen, kann auch nicht gut für die Pferde sein – zumal viele eine weite An- und Abreise haben und einige in den Veedelszügen am Dienstag nochmal ranmüssen. Auf jeden Fall waren einige Pferde sichtlich erschöpft und nassgeschwitzt. Wie hier die Pferde der Blauen Funken-Kutsche: Auf der Kutsche sitzen locker 300 Kilo Gewicht, und die Decken der Pferde sind…




Hier sind nicht so viele Leute auf der Kutsche, aber die Pferde sind beide keine klassischen kräftigen Kutschpferde. Nummer 211 ist ein eher zartes Pferd – schätzungsweise sogar unter 500 Kilo. Dafür wiegt der rechte Kutscher aber bestimmt 150 Kilo.
Vor allem die Ehrengarde packt alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist, in die Kutschen: 14 Kinder + Begleitpersonen, 10-12 kräftige Männer und tonnenweise Wurfmaterial – hier heißt es nicht kleckern, sondern klotzen…

Leitlinie 1.5:
„Der Konsum von Alkohol und anderen Drogen vor und während der Veranstaltung ist für alle mit den Pferden befassten Personen ausnahmslos untersagt. Ebenso sind das Rauchen sowie – mit Ausnahme von Notsituationen- die Handynutzung während des gesamten Einsatzes untersagt.“








Dito! (Reiter der KG Große Kölner, der seinen Unmut über unseren Protest ziemlich „erwachsen“ ausdrückte…)
Nach dem Rosenmontagszug haben wir unsere Aufzeichnungen einigen Experten zur Ansicht vorgelegt. Darunter waren u.a. Pferde- und Stallbesitzer, allgemeine Tierärzte, Fachtierärzte für Pferde, Hippologen und Pferdetrainer (auch bekannt aus dem TV). Einige wollten sich nicht öffentlich äußern – u.a. aus Sorge vor Repressalien durch die FN, aus Angst, Kunden zu verlieren oder aus anderen, auch nachvollziehbaren Gründen.
Aber u.a. Dr. med. vet. Maximilian Pick (Fachtierarzt für Pferde) und Dr. Ingolf Bender (Beratender Biologe, hippologische und kynologische Fachberatung) haben uns und PETA eine schriftliche Stellungnahme zukommen lassen. Westerntrainerin Sandra Schneider zeigte sich entsetzt und schockiert ob der Bilder. Wie auch alle anderen Experten, denen wir das Material vorgelegt haben, kommen Dr. Pick und Dr. Bender zu dem Schluss, dass es „Beweise für die Tierschutzrelevanz zu sehen gibt und erhebliches Leiden vorliegt“ und dass das „Erzeugen von Angst und Aufregung zur Erreichung eines Spaßfaktors für den Zuschauer als Verstoß gegen §3 des Tierschutzgesetzes zu sehen ist“ und „Motive wie Tradition und Volksbelustigung können niemals als vernünftige Gründe gelten, die es rechtfertigen würden, Tierleid zu akzeptieren“.
Die Experten beobachten auffällige Gangbilder, Abwehrbewegungen, „riegelnde“ Reiterhände, Lahmheiten, Taktunreinheiten, Stressanzeichen, Kopfschlagen, Maulbewegungen, Schweifschlagen, Übersprungshandlungen und Anzeichen für Schmerz.
Und auch hier wird gefordert, dass „der Gesetz,- bzw. Verordnungsgeber gefordert ist, jedwede Tier,- und vor allem Pferdenutzung in Karnevals Umzügen zu verbieten.“
Dieser Forderung schließen wir uns vorbehaltslos an!
Hier schonmal einige Stimmen …
Am Veilchendienstag nahm das NTK auf Einladung des ausrichtenden Vereins “Nur ein Karnevalsverein” am Veedels Zooch in Köln-Kalk teil. Als besonderes Highlight und Hingucker begleitete uns eine Elektro-Kutsche, die viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Dank veganer Spenden von verschiedenen Firmen konnten wir auch ein paar “Kamelle” (Karnevalsleckereien) unters Volk bringen. Die Zuschauer am Rand reagierten erneut sehr positiv auf unsere Teilnahme12.



