„Die Idee des Karnevals ist es, sich auch über sich selbst lustig zu machen.“

Das war die Antwort von Meinolf Arnold auf die Frage des Kölner Stadt Anzeigers „Das heißt, dem Zoch würde ohne Pferde nichts Wesentliches fehlen?“ in einem Interview, das am 09.08.2018 in Onlineausgabe und der Printversion der Zeitung veröffentlicht wurde. Das Interview ist in der Onlineausgabe mitlerweile nur noch nach [offenbar kostenloser] Anmeldung zugänglich. Wir haben eine PDF Version des Artikels exportiert.

Herr Arnold war Opfer des Kutschunglücks im Rosenmontagszug 2018. In dem Interview spricht er sich klar gegen Kutschen im Rosenmontagszug aus und dafür, Pferde im Rosenmontagszug durch zeitgemäßere (und aus unserer Sicht tierfreundlichere!) Mittel zu ersetzen, wie beispielsweise Traktoren.

Ich persönlich habe richtiges Glück gehabt, dass ich überhaupt noch lebe. Und was viele nicht wissen: Nach dem ersten Unfall standen die Pferde für ca. zehn Minuten still. Dann gingen sie ein zweites Mal durch, ohne Einwirkung von außen (…)

So die Beschreibung des Unfalls von Herrn Arnold im Kölner Stadt Anzeiger. Das ganze Interview ist absolut lesenswert und kann in der heutigen Printausgabe des Kölner Stadt Anzeigers nachgelesen werden. Herr Arnold nimmt sehr nüchtern und unvoreingenommen Stellung zum Unfall, und unterstreicht damit alle Argumente, die auch wir gegen alle Pferde im Karneval bereits aufgeführt haben und auch weiterhin vertreten, zum Beispiel in unserem Offenen Brief an Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Der Kölner Stadt Anzeiger ruft zum Schluss des Artikels in der Printausgabe seine Leser auf, ihre Meinung mitzuteilen. (In der Onlineausgabe kann man auf ein „Stimmungsbarometer“ klicken.) Wir leiten diese Anfrage gern weiter an euch!

Lest euch das Interview im KSTA durch und schreibt eure Meinung dazu:

„Pferde im Zoch – ist das noch zeitgemäß?
Teilen Sie uns Ihre Meinung mit
Schreiben:
Kölner Stadt-Anzeiger.
Lokalredaktion, 50590 Köln
Faxen:
0221/224-2524
Mailen:
(Bitte alle Schreiben, Mails, Faxe und Online-Zusendungen mit kompletter Anschrift)“

 

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