Wir sagen Danke!

… und einen lieben Gruß an die Gruppen, die auf den Einsatz von Pferden im Kölner Rosenmontagszug verzichten.
Wir freuen uns darüber, dass Sie beweisen:
Karneval kann auch und besonders ohne Tierleid wundervoll sein!


… und einen lieben Gruß an die Gruppen, die auf den Einsatz von Pferden im Kölner Rosenmontagszug verzichten.
Wir freuen uns darüber, dass Sie beweisen:
Karneval kann auch und besonders ohne Tierleid wundervoll sein!

Das Netzwerk für Tiere Köln (NTK) warnt alle Besucherinnen und Besucher ausdrücklich vor der Gefahr, die von Pferden im Kölner Rosenmontagszug und anderen Karnevals- oder Festumzügen ausgeht. Denn die Stadt Köln sowie das Festkomitee Kölner Karneval werden aus Traditionsgründen nicht auf das Fluchttier Pferd bei Zurschaustellungen wie dem Rosenmontagszug verzichten.
Das NTK rät daher allen Zuschauer*innen von Karnevalsumzügen und ähnlichen Veranstaltungen, Kurvenbereiche zu meiden. Insbesondere mit Kindern sollte man sich nicht in den ersten Reihen am Zug- oder Festweg aufhalten. Zudem sollten Zuschauer*innen darauf achten, dass sie in Paniksituationen problemfrei und schnell den Zuschauerbereich am Zug- oder Festweg verlassen können.
Mit Kopf und Herz setzt sich das Netzwerk für Tiere Köln für das Wohl von Mensch und Tier sowie für ein harmonisches Miteinander ein. Das NTK wünscht allen Jecken schöne Karnevalstage und ein buntes Feiern in den Familien, Vereinen und Vierteln. Dabei sollten bitte alle daran denken, die Gefahr, die vom Fluchttier Pferd ausgeht, zu meiden.
Hier eine unvollständige Aufzählung* von Unfällen mit Pferden und Pferdekutschen im Karneval und ähnlichen Zuschaustellungen in den letzten Jahren:
2019
Beim Karneval in Basel verletzen sich zwei Pferde durch Stürze beim Faschingsumzug.
In Köln gehen wegen einer Sturmwarnung keine Pferde im Rosenmontagszug mit.
2018
Fünf Menschen werden beim Rosenmontagszug in Köln schwer verletzt, als die Pferde einer Kutsche durchgehen.
Ca. 10 Min. später gehen die Pferde samt Kutsche erneut durch und laufen mit dem Kopf voraus in einen als Tribüne genutzten LKW. Nur wenige Meter daneben steht eine Mutter mit ihren Kindern. Die Zeugenaussage der Mutter finden Sie als weiteren Anhang in der Mail, mit der Sie diese Pressemitteilung erhalten haben.
In Laupheim (Baden Württemberg) geht eine Kutsche mit zwei Pferden bei einem Festumzug in der Innenstadt, durch. Ein dreijähriger Junge wird dabei durch den Huf eines der Pferde am Kopf verletzt.
Während der Fastnacht brennen inReigoldswil (Schweiz) zwei Pferde einer Kutsche durch. Die Tiere reißen sich los, rennen durch das Dorf und ziehen sich dabei mehrere Schürfwunden zu.
2017
Ein Pferd stürzt samt Reiter beim Rosenmontagszug in Köln.
Mehrere Menschen werden Rosenmontag in Bonn bei einem Kutschunfall verletzt.
Beim Schützenfest in Düsseldorf-Gerresheim wird eine Frau am Kopf verletzt als ein Pferd austritt.
In Steglitz (Sachsen-Anhalt) bricht bei einem Erntedankfest ein Zweiergespann aus. Die Kutsche samt Pferden verunfallt. Drei Erwachsene und ein Kind werden verletzt. Die Pferde bleiben bis auf den Panikzustand unverletzt.
2016
In Bad Kötzting (Bayern) geht während eines Festtages ein Kaltblütergespann durch. Der Kutscher stürzt und die völlig verstörten Pferde galoppieren durch die zurückweichende Menschenmenge. Der Kutscher und eine Zuschauerin werden leicht verletzt.
InBayern scheuen zwei Pferde eines Gespanns auf dem Nürnberger Pferdetag. Die Kutscherin stürzt und wird von der Kutsche überrollt. Als die Kutsche kippt, gehen die Pferde durch. Die Kutscherin wird schwer, drei weitere Zuschauer werden leicht verletzt.
InSebnitz (Sachsen) gehen bei einem Festumzug zwei Pferde durch, die vor eine Kutsche gespannt waren. Das Gespann verletzt einen 72-jährigen so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden muss. Der Kutscher wird leicht verletzt.
In Köln gehen wegen einer Sturmwarnung keine Pferde im Rosenmontagszug mit.
2015
In Troisdorf (Nordrhein-Westfalen) gehen während des Herbstmarktes auf Burg Wissem zwei Kutschpferde durch und galoppieren in die Menschenmenge. 22 Personen werden von den Tieren und der Kutsche erfasst und verletzt, vier davon schwer.
2014
In Thüringen gehen bei einem Karnevalsumzug drei Pferde durch. Drei Menschen werden schwer verletzt.
Die Aufzählung ist nicht vollständig und zeigt auch in ihrer Unvollständigkeit, dass das Fluchttier Pferd bei Zurschaustellungen wie dem Kölner Rosenmontagzug eine Gefahr für sich, Teilnehmer*innen und Besucher*innen ist und bleibt.
Ca. 50 Unfälle mit Pferden an Kutschen sind pro Jahr zu beklagen.*
*Quelle Peta Deutschland
Mit der Hilfe vieler Kölner Tierschützerinnen und Tierschützer wird das NTK am Rosenmontag in Köln (24.02.2020) Pferde mit ihren Reitern im Rosenmontagzug vom Aufstellungsplatz bis zum Zugende begleiten. Über Filmaufnahmen werden das Verhalten der Reiter und die Qual der Pferde dokumentiert. Ziel ist es, mit der juristischen Unterstützung der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. jeden dokumentierten Verstoß gegen das Tierschutzgesetz anzuzeigen. Weder der Rat der Stadt Köln noch das Festkomitee Kölner Karneval ist Willens, zum Schutz von Teilnehmern, Besuchern und Pferden den längst überfälligen und rechtlich gebotenen Beschluss zu fassen, auf Pferde im Karneval zu verzichten.
Unser Sprecher Claus Kronaus hat dazu am 29.01.2020 report-K ein zusammenfassendes Interview gegeben: https://youtu.be/dPQcVtdVDtc
Darum gehören Pferde aus juristischen Gründen nicht in den Karneval bzw. in Karnevalszüge:
Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (§ 3 Satz 1 Nr. 6) und das Grundgesetz (Artikel 20a, Tierschutz seit 2002 mit Verfassungsrang)
(Quelle: Kommentar Tierschutzgesetz Hirt/Maisack/Moritz)
Verstoß gegen § 3 Satz 1 Nr. 6 Tierschutzgesetz:
Verbot der Schaustellung von Pferden, sofern damit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind
… einfache Schmerzen, Leiden oder Schäden sind dabei ausreichend, keine Erheblichkeitsschwelle zu beachten
… Angst und der Wesensart des Pferdes zuwiderlaufende Einwirkungen gelten ebenfalls als Leid
… eine Rechtfertigung aus vernünftigem Grund ist nicht möglich
… dieser Verstoß ist bußgeldbewehrt gem. § 18 Tierschutzgesetz mit bis zu 25.000 €
… und ergibt einen Handlungszwang für die zuständige Behörde gemäß § 16a Abs. 1 Satz 1 Tierschutzgesetz:
„Die zuständige Behörde trifft die zur Beseitigung festgestellter Verstöße und die zur Verhütung künftiger Verstöße notwendigen Anordnungen.“
Beispiele für zahlreich beobachtetes Pferdeleid während des Rosenmontagszugs:
Chronologie seit 09/2018:
20180913_Augenzeugenbericht_Frau_M.pdf
20180913_Präsentation_Ausschuss_AuB.pdf
20180913_Stellungnahme_DJGT_Pferde_im_Karneval.pdf
20181219_NTK_und_DJGT_fordern_Maßnahmenverschärfung.pdf
20190130_Antwort_Umwelt-_und_Verbraucherschutzamt_red.pdf
20190226_Pressemitteilung_NTK_und_DJGT.pdf
Alle Entscheidungsträger – bis hin zu NRW-Innenminister Reul – wurden von uns mehrfach auf obigen rechtlichen Sachverhalt detailliert hingewiesen. Niemand kann also behaupten, ihm wäre dies unbekannt.
13.09.2018 Anhörung im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden
19.12.2018 Erneutes Anschreiben an alle Entscheidungsträger mit dem Fokus auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und Ankündigung von Filmaufnahmen für Anzeige von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz
30.01.2019 Antwort des Umwelt– und Verbraucherschutzamt
Anmerkung NTK:
26.01.2019 Pressemeldung ein paar Tage vor dem Rosenmontagszug mit Wiederholung aller Details und erneuter Ankündigung von Filmaufnahmen für Anzeige von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz
Silvester macht unseren tierischen Familienmitgliedern Angst und Bange. An keinem anderen Tag verschwinden so viele Vierbeiner wie am letzten Tag des Jahres. Die vielen Silvesterknaller und das ausgelassene Feiern sind die Ursachen dafür. Hunde entlaufen vor allem, weil sie sich vor dem Silvesterfeuerwerk erschrecken. Auch Tiere, die eigentlich keine Angst vor lauten Geräuschen haben, können in einem ungünstigen Moment Angst bekommen und weglaufen.
Leider beginnt das unsägliche Knallen schon einige Tage vor Silvester und hält auch noch einige Tage nach Neujahr an. Deshalb sollten wir unsere Vierbeiner (Hunde und Katzen) in den letzten Tagen des alten und den ersten Tagen des neuen Jahres nicht frei laufen lassen. Das heißt, dass ihr eure Freigängerkatzen spätestens ab dem 30.12. im sicheren Haus lassen solltet.
Lasst eure Vierbeiner an Silvester nicht alleine!
Vor allem bei ängstlichen Hunden ist beim Spazierengehen jetzt sogar eine doppelte Sicherung von Nöten. Zum Beispiel Geschirr und Halsband, beides mit der Leine verbunden. Bei unsicheren Hunden und Jagdhunden empfehlen wir grundsätzlich ein Sicherheitsgeschirr. Sichert eure Hunde bei jedem noch so kleinen Spaziergang wie beschrieben ab.
Geht am Silvestertag rechtzeitig mit euren Hunden die letzte Runde. Wir gehen mit unseren Hunden am 31.12. ganz früh morgens abseits der bewohnten Gebiete gute zwei Stunden durchs Grüne. Dann sind unsere Lieblinge schon einmal ausgelastet. Ansonsten gibt es über Tag nur noch kurze Spaziergänge.
Lasst eure ängstlichen Hunde Silvester nicht alleine. Und wer Hunde hat, die in der Silvesternacht panisch werden, informiert sich beispielsweise über den nächstgelegenen Flughafen. Die Terminals sind schalldicht, in der Regel auch in der Silvesternacht geöffnet und das Personal ist zumeist sehr hundefreundlich. Wir selbst verzichten auf Raketen und Böller. Das ist für uns selbstverständlich.
Das Netzwerk für Tiere Köln (NTK) gab am Samstag, 16. November 2019, im NaturFreundehaus Köln-Mitte Kölner Tierschutzvereinen und –organisationen die Möglichkeit, sich kennenzulernen und mitzuteilen, wo der Schuh drückt.
Mehr als 50 Prozent der Kölner Tierschutzvereine und –organisationen sagten ihre Teilnahme zu. Einige wenige Vereine und Organisationen mussten aufgrund von laufenden Projekten kurzfristig auf ihre Teilnahme verzichten. Sie wünschten sich aber, über die Ergebnisse des Abends informiert zu werden.
Die Tierschutzvereine und –organisationen nutzten den Abend, um ihre so wichtige Arbeit vorzustellen, sich rege auszutauschen und sich zu vernetzen. Die ersten Kooperationen wurden noch vor Ort zum Thema „Katzen in Not“ verabredet. Auch die Tiertafel Köln zeigte sich offen, und bot den Gästen des NTK konkrete Hilfe an.
Das Netzwerk für Tiere Köln gab den Tierschützern ein Podium, das es bisher in dieser Form noch nicht gegeben hat. Die Idee fand großen Zuspruch. Dies zeigte auch die Bitte nach weiteren Treffen und Vernetzungsmöglichkeiten.
Großen Anklang fanden unter anderem die Vorträge von Heike Bergmann (Bund gegen Missbauch der Tiere, bmt e.V.) und Claus Kronaus (Ärzte gegen Tierversuche e.V.) über die Herausforderungen und Erfolge des Tierschutzes in Köln und darüber hinaus.
Die Pressesprecherin des NTK – Christine Reichmann – freute sich sichtlich über den gelungenen Abend: „Heute wurde deutlich, dass fast alle Kölner Vereine und Organisationen mehr Unterstützung in ihrer täglichen Arbeit brauchen. Bei der Arbeit mit Tieren in Not fehlt es fast immer an Menschenhänden und Mitteln. Die Vernetzungen an diesem Abend sollen dazu beitragen, dass dieser Zustand in Zukunft verbessert wird.“
Zu den Teilnehmern des ersten Vernetzungsabends des NTK gehörten: Ärzte gegen Tierversuche e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt e.V.), Initiative „Mensch, Hund und“, Katzen-Engel e.V., Katzenschutzbund Köln e.V., Kuhrettung Rhein-Berg, Tierfreunde Köln-Lindlar e.V., Tierheim Bergheim, Tierheim Dellbrück, Tierschutzpartei, Tierschutz Team Köln e.V., Tiertafel-Koeln e.V., TIK – Die Tierrechtsinitiative Köln, Kölner Katzenschutz Initiative e.V.
Über das NTK
Im „Netzwerk für Tiere Köln“ arbeiten verschiedene Tierschutzvereine und –organisationen aus dem Kölner Raum zusammen. Dabei bringt jeder Verein und jede Organisation seine Fokusthemen in das Netzwerk ein. Gemeinsam werden Ziele definiert, die dann auch gemeinsam verfolgt werden. Für das NTK die beste Basis, um sich mit Kopf und Herz für das Wohl von Mensch und Tier und ein harmonisches Miteinander einzusetzen.
Das Netzwerk für Tiere Köln wird aktiv unterstützt vom bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere) – vertreten durch die Tierheime Köln Dellbrück und Bergheim –, von den Lebenshöfen Kuhrettung Rhein-Berg und Hofzeit e.V., von der Initiative „Mensch, Hund und“, der Aktion Fair Play und den Ärzten gegen Tierversuche.
Da sind wir dann doch schon ein bißchen stolz – hier ist für euch unser brandneuer NTK-Flyer, mit dem wir in Zukunft über das Netzwerk infomieren wollen. Auch für euch zum Download (Vordereite / Rückseite)


Bei gutem Wetter präsentierte sich eine ganz besondere Demonstration vorm Kölner Dom: Mehr als 1.000 Stofftiere versammelten sich und ergriffen ein klares Wort für ihre lebenden Artgenossen. Schweine, Rinder, Schafe, Pferde, Wildtiere, Exoten und Haustiere trugen Schilder, die eine klare Botschaft aufzeigten. 
„Weltweit werden Tiere gejagt, gegessen, zur Schau gestellt oder als Haustiere nicht artgerecht behandelt. Das alles quält Tiere und degradiert sie zu würdelosen Geschöpfen.“
Besonders freuten sich die Verantwortlichen des Netzwerks für Tiere Köln, dass die Kindergruppe „KiTi-Köln“ Kids die Demonstration der Stofftiere eifrig mit vorbereitet hatte. Viele der Schilder, die die Stofftiere in den Pfoten, Hufen oder Krallen hielten, wurden von den Kindern der „KiTi-Köln“ Kids gemalt und gebastelt.
Passanten und Touristen zeigten sich neugierig und positiv überrascht. So kam es zu vielen guten Gesprächen zwischen den Tierschützern des NTK und den Besuchern der besonderen Demonstration. Auch ließen es sich die Kinder unter den Demonstrationsbesuchern nicht nehmen, ihre eigenen Stofftiere und selbst gebastelten Schilder zu den Demonstrationsteilnehmern aus Stoff zu stellen. Heike Bergmann vom Netzwerk für Tiere Köln zog am Ende der Demonstration ein mehr als positives Fazit und freute sich über die gelungene Tierschutz-Aktion.
Über das NTK
Im „Netzwerk für Tiere Köln“ arbeiten verschiedene Tierschutzvereine und –organisationen aus dem Kölner Raum zusammen. Dabei bringt jeder Verein und jede Organisation seine Fokusthemen in das Netzwerk ein. Gemeinsam werden Ziele definiert, die dann auch gemeinsam verfolgt werden. Für das NTK die beste Basis, um sich mit Kopf und Herz für das Wohl von Mensch und Tier und ein harmonisches Miteinander einzusetzen.
Das Netzwerk für Tiere Köln wird aktiv unterstützt vom bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere) – vertreten durch die Tierheime Köln Dellbrück und Bergheim –, von den Lebenshöfen Kuhrettung Rhein-Berg und Hofzeit e.V., von der Initiative „Mensch, Hund und“, der Aktion Fair Play und den Ärzten gegen Tierversuche.
Über KiTi
Dem bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.) liegt der Kindertierschutz ganz besonders am Herzen. Deshalb gibt es in einigen der bmt-Tierheime Kindergruppen, die die Tierheime bei ihrer Arbeit aktiv unterstützen. So treffen sich beispielsweise in Köln einmal im Monat die „KiTi-Köln“ Kids im Tierheim Köln-Dellbrück.
Pressekontakt:
Christine Reichmann
presse@netzwerk-fuer-tiere-koeln.de
www.netzwerk-fuer-tiere-koeln.de
Löwen, Elefanten, Schweine, Hunde, Katzen, Pinguine, Pferde und viele andere Plüschtiere „treffen“ sich am Samstag, dem 5. Oktober 2019 um 12 Uhr, auf der Domplatte vor dem Kölner Dom. Dort demonstrieren sie unter dem Motto „Die Demo der Tiere“ für die vielen Tiere, die jeden Tag und auf der ganzen Welt unwürdig behandelt, gejagt, gegessen, gequält oder getötet werden.
Die Kuscheltiere tragen Schilder und Transparente und geben so den echten Tieren ihre Stimme. Auf diese Weise bekommen die Tiere die Möglichkeit, ihren Wünschen, ihren Forderungen und ihrer Kritik Ausdruck zu verleihen. Diese drehen sich unter anderem um die großen Themenbereiche Tierversuche, artgerechte Heimtierhaltung, Nutztiere, Jagd, Klima und Lebensraum der Wildtiere.
Die rund 1.000 Plüschtiere werden von ca. 12 bis 15 Uhr vor dem Dom stehen. Groß und Klein können sich an dieser Aktion des NTK (Netzwerk für Tiere Köln) beteiligen, ihre Stofftiere (gern mit Schildern) als Zeichen des Mitgefühls dort dazustellen und so für noch größere Aufmerksamkeit bei den Passanten sorgen. Auch die Kinder aus der Jugendtierschutzgruppe KiTi-Köln kommen dazu. Sie haben in Vorbereitung der „Demo der Tiere“ eifrig an den Schildern gemalt und gebastelt, die die Stofftiere am 5. Oktober in den „Händen“ halten werden.
Über das NTK
Im „Netzwerk für Tiere Köln“ arbeiten verschiedene Tierschutzvereine und –organisationen aus dem Kölner Raum zusammen. Dabei bringt jeder Verein und jede Organisation seine Fokusthemen in das Netzwerk ein. Gemeinsam werden Ziele definiert, die dann auch gemeinsam verfolgt werden. Für das NTK die beste Basis, um sich mit Kopf und Herz für das Wohl von Mensch und Tier und ein harmonisches Miteinander einzusetzen.
Das Netzwerk für Tiere Köln wird aktiv unterstützt vom bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere) – vertreten durch die Tierheime Köln Dellbrück und Bergheim –, von den Lebenshöfen Kuhrettung Rhein-Berg und Hofzeit e.V., von der Initiative „Mensch, Hund und“, der Aktion Fair Play und den Ärzten gegen Tierversuche.
Über KiTi
Dem bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.) liegt der Kindertierschutz ganz besonders am Herzen. Deshalb gibt es in einigen der bmt-Tierheime Kindergruppen, die die Tierheime bei ihrer Arbeit aktiv unterstützen. So treffen sich beispielsweise in Köln einmal im Monat die „KiTi-Köln“ Kids im Tierheim Köln-Dellbrück.
Pressekontakt:
Christine Reichmann
presse<at>netzwerk-fuer-tiere-koeln.de
Das „Netzwerk für Tiere Köln“ (NTK) setzte auch im Sommer seine Aktivitäten zum Schutze der Tiere fort. So war das Netzwerk Gast bei den Festen der Tierheime Bergheim und Dellbrück. Darüber hinaus hatte das Netzwerk am Samstag, den 17. August 2019, einen Infostand beim Sommerfest des Hundehilfevereins „Hunde aus Mallorca“ auf der vereinseigenen Freilauffläche in Köln-Neubrück.

Das NTK informierte im Rahmen der drei Sommerfeste interessierte Besucher unter anderem zum Thema „Pferde im Karneval – legitimiert Tradition Gefahren für Mensch und Tier?“
NTK Pressesprecherin Christine Reichmann sagte nach dem Sommerfest von „Hunde aus Mallorca“: „Es war sehr erfreulich zu sehen, wie offen die Mehrzahl der Besucherinnen und Besucher, mit denen wir im Gespräch waren, für Karnevalsumzüge ohne Pferde und Pferdekutschen waren. Auch im Herbst und in der kommenden Session werden wir vom ‚Netzwerk für Tiere Köln’ weiterhin die Kölnerinnen und Kölner mit positiven Aktionen für einen Karneval ohne Pferde zum Schutze von Mensch und Tier begeistern“.
Das Netzwerk für Tiere Köln wird aktiv unterstützt vom bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere) – vertreten durch die Tierheime Köln Dellbrück und Bergheim –, von den Lebenshöfen Kuhrettung Rhein-Berg und Hofzeit e.V., von der Initiative „Mensch, Hund und“, der Aktion Fair Play und den Ärzten gegen Tierversuche.
Über das NTK
Im „Netzwerk für Tiere Köln“ arbeiten verschiedene Tierschutzvereine und –organisationen aus dem Kölner Raum zusammen. Dabei bringt jeder Verein und jede Organisation seine Fokusthemen in das Netzwerk ein. Gemeinsam werden Ziele definiert, die dann auch gemeinsam verfolgt werden. Für das NTK die beste Basis, um sich mit Kopf und Herz für das Wohl von Mensch und Tier und ein harmonisches Miteinander einzusetzen.
Pressekontakt:
Christine Reichmann
presse@netzwerk-fuer-tiere-koeln.de
www.netzwerk-fuer-tiere-koeln.de
Ihr kennt es vielleicht, der Himmel verdunkelt sich und spätestens beim leisesten Grollen verschwindet euer Hund unter dem Sofa oder der Kellertreppe. Und das tut er nicht nur bei Gewitter, sondern auch bei Feuerwerk. In diesen Situationen gibt es einiges, was ihr tun könnt, damit die Unsicherheit oder die Angst eures Hundes weniger wird.
Bei Gewitter nichts zu tun, ist mit Sicherheit der falsche Weg
Hunde brauchen die Erfahrung, dass ihre Leitmenschen sie in Stresssituationen stützen. Dabei heißt stützen nicht, bemitleiden. Stützen heißt, handeln. Denn wenn sich euer Hund gestresst fühlt, ist die Unfallgefahr groß. So ist es leicht möglich, dass euer Hund sich erschreckt und beispielsweise auf die Straße läuft. Aus diesem Grund sollten Hunde im Freien unbedingt ausreichend gesichert sein, beispielsweise mit einem Sicherheitsgeschirr und einer nicht allzu langen Leine. Und: Zieht ein Gewitter auf, sollte der Hundeauslauf rechtzeitig vor dem ersten Grollen stattfinden oder aber – und das ist mit Sicherheit der bessere Weg – auf später verschoben werden.
Fehlverknüpfungen bei Alltagsgeräuschen
Nehmt ihr euch dieses Problems nicht an, kann es auch in anderen Situationen zu Fehlverknüpfungen kommen und die Problematik verstärkt sich. Beispielsweise bei Alltagsgeräuschen wie laut spielenden Kindern, Fehlzündungen von Autos oder bei einer zuknallenden Tür. Wir können nicht versprechen, dass die folgenden Empfehlungen bei jedem Hund zum gewünschten Ziel führen. Aber bei den meisten Hunden, mit denen wir gearbeitet haben oder mit denen wir in Kontakt stehen, haben zumindest einige der Empfehlungen zu einer Verbesserung bis hin zum Auflösen der Problematik geführt.
Das solltet ihr bei Gewitter für euren Hund tun
Wenn ein Gewitter aufzieht, solltet ihr versuchen, euch keine Sorgen zu machen. Denn das spürt euer Hund. Eure Gelassenheit dagegen zeigt eurem Vierbeiner, dass alles in Ordnung ist. Viel gutes Zureden und Trösten sind nicht hilfreich, denn das bestätigt euren Hund nur in seiner Unsicherheit oder Angst. Stattdessen solltet ihr eurer normalen Tätigkeit nachgehen, Hausarbeiten verrichten oder das Abendessen kochen. Hektik oder plötzliche, laute Geräusche solltet ihr vermeiden. Zeigt euer Hund trotzdem Unsicherheit oder Angst, geht es mit den nächsten Empfehlungen weiter.
Sorgt für eine Alltagsgeräuschkulisse
Fenster sollten geschlossen, die Rollläden heruntergelassen und das Radio oder der Fernseher sollte eingeschaltet werden. Ein vertrauter Geräuschpegel lenkt den unsicheren bis ängstlichen Vierbeiner ein wenig vom gefürchteten Donnergrollen bzw. Feuerwerk ab.
Beschäftigt euch mit eurem Hund
Manche Hunde lassen sich relativ gut in ihrer Unsicherheit oder Angst auf ein Miteinander ein. So könnt ihr eine Extra-Runde mit eurem Vierbeiner spielen, herumbalgen und kuscheln. Gute Erfolge konnten wir bei Hunden beobachten, die abwechselnd beschmust und wild bespielt wurden. Solch ein Miteinander steigert die Aufmerksamkeit eures Hundes, weil er nichts falsch machen möchte und sich darauf konzentriert, was jetzt dran ist: kuscheln oder wild spielen.