Sogar die legendäre STUNKSitzung nimmt sich 2019 des Themas „Pferde im Rosenmontagszug“ an.

Die STUNKsitzung ist eine alternative kabarettistische Sitzung im Kölner Karneval und befasst sich, oft sarkastisch und ironisch, immer mit einem Augenzwinkern mit politischen Themen, die sowohl national, international als auch regional sein können.

Und in diesem Jahr wird in der Ansage zum folgenden Sketch sehr deutlich gesagt, dass Pferde nichts im Karneval zu suchen haben. Dann nimmt man sich des Themas auf die bekannte bunte, lebhafte und lustige Art an, die der STUNKsitzung so eigen ist und zeigt mit viel Kreativität, wie das ohne echte Pferde im Zug ablaufen könnte….

 

NTK und DJGT fordern Maßnahmenverschärfung für den Einsatz von Pferden im Karneval

Folgende Meldung ging am 21.12.2018 an unseren Presseverteiler:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Netzwerk für Tiere Köln (NTK) und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) fordern eine Verschärfung der Maßnahmen für den Einsatz von Pferden im Kölner Karneval, insbesondere im Rosenmontagszug. Dies ist – neben der immensen (Lebens-) Gefahr, die für Mensch und Tier besteht – juristisch geboten und notwendig, wie beiliegendes Schreiben ausführlich erläutert.

 

Dieses Schreiben ergeht an die Verantwortlichen und Entscheidungsträger des Landes NRW und der Stadt Köln, konkret

 

·         das Innenministerium NRW, Herr Minister Herbert Reul,

·         die Polizei der Stadt Köln,

·         die Oberbürgermeisterin Henriette Reker,

·         das Ordnungsamt,

·         das Veterinäramt, Leiter Dr. Egbert Lechtenböhmer,

·         dessen Amtstierärztinnen Dr. Behlert und Dr. Augustiniok und

·         das Festkomitee Kölner Karneval, Herren Kuckelkorn und Dieper.

 

Die in beiliegendem Schreiben genannten Ansprechpartner Claus Kronaus (für das NTK) und Barbara Felde (für die DJGT) stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Netzwerk für Tiere Köln (NTK) – zum Wohl von Mensch und Tier!

Deine Unterstützung ist gefragt!

Hallo liebe Tierfreunde,

auch in dieser Session wollen wir für das Verbot von Pferden im Karneval kämpfen – und dazu brauchen wir diesmal eure tatkräftige Unterstützung!

Wir suchen zuverlässige Menschen, die am Rosenmontag (04.03.2019) Aufnahmen von den Pferden machen.

Gerne auch im Bekanntenkreis und in euren Tierschutzgruppen fragen – je mehr Leute wir sind, desto beeindruckender wird die Aktion. Wir planen eine Parade VOR dem eigentlichen Zug und suchen Menschen, die während des Zugs filmen. Wir haben Flyer vorbereitet zum selbst ausdrucken in DinA5 und DinA4.

Wir freuen uns auf euch und eure Rückmeldungen an info (at) netzwerk-fuer-tiere-koeln.de

Unten seht ihr den Flyer und herunterladen könnt ihr ihn auch in Din A4 hier:

WINTER-TIPPS FÜR HUND UND KATZE

Möglicherweise stellt auch ihr euch die Frage, ob uns Väterchen Frost in diesem Winter noch aufsuchen wird. Obwohl Südbayern zur Zeit im Schnee versinkt, haben wir es hier im Rheinland eher mit milden Temperaturen und Regen zu tun. Selbst Meteorologen können nicht voraussagen, ob der Winter auch bei uns noch einkehren wird. Obwohl die meisten unserer Lieblinge niedrige Temperaturen besser vertragen, als wir denken, können wir Vorkehrungen treffen, damit unsere tierischen Familienmitglieder gut über die kalten Wintertage kommen.

So kommen Hund und Katze gut durch den Winter

Hunde und Katzen sind durch ihr wärmendes Fell gut vor Kälte geschützt. Aber es gibt Ausnahmen: Bei kranken Hunden, alten Hunden, Hunden mit kurzem Fell, Hunden, die fast ausschließlich an der Leine laufen oder Hunden, die sich draußen sehr wenig bewegen, kann ein gut sitzender Mantel oder Pullover während der gemeinsamen Outdoor-Aktivitäten sinnvoll sein. Einen gesunden Hund, den man nahezu überall frei laufen lassen kann und der sich gut bewegt, braucht keinen Mantel. Freiläufe mit Hund sollten bei starkem Frost eher kürzer ausfallen, dafür sollte man lieber öfter die Winterwunderlandschaft genießen. Im Idealfall entscheiden Hund und Katze selbst, wie oft und wie lange sie sich im Kalten aufhalten. Wer eine Katze hat, sollte daher darauf achten, dass Freigänger jederzeit wieder zurück in die Wohnung oder ins Haus kommen können.

 

Schützt empfindliche Hundepfoten

Empfindliche Hundepfoten können zum Schutz vor  Streusalz vor dem Spaziergang mit einer fetthaltigen Creme oder Öl eingerieben und nach dem Freilauf mit Wasser abgespült werden. Winterschuhe oder -socken sind nicht geeignet, da die Pfoten sensible Tastorgane sind und unsere geliebten Vierbeiner eingeschränkt werden. Nur wenn es aus gesundheitlichen Gründen (z. B. Verletzungen an den Pfoten) sinnvoll ist, sollten Hunde Schuhe oder Socken tragen. Wenn möglich, meidet Flächen, die mit Salz gestreut wurden.

Achtung Autofahrer! Wer mit seinem Hund mit dem Auto zum Freilaufgebiet oder zur Spazierstrecke fährt, sollte darauf achten, die Pfoten vor der Rückfahrt bereits vor dem Einstieg ins Auto von Streusalz zu befreien. So verhindert ihr, dass eure Hunde sich während der Fahrt die Streusalzreste von den Pfoten lecken. Es reicht aus, eine Flasche mit Wasser, einen Waschlappen und ein Tuch zum Trockenreiben im Auto dabei zu haben. Auch ist es sinnvoll, eure Hunde während der Fahrt mit einer Decke zuzudecken, damit sie durch die Verdungstungskälte nicht frieren und krank werden. Zudem solltet ihr im Haus oder in der Wohnung darauf achten, eure Hunde vor Zugluft zu schützen, da sie auf Zugluft sehr empfindlich reagieren und krank werden können.

Wenn ihr Freigängerkatzen habt, schaut euch täglich ihre Pfoten an, ob es winterbedingt zu schmerzhaften Rissen oder anderen Verletzungen an den Pfoten gekommen ist. Diese solltet ihr sofort behandeln. Im Zweifel solltet ihr eine(n) Tierärztin/Tierarzt oder eine(n) Tierheilpraktiker*in zu Rate ziehen. Auch kann es Sinn machen, den Freigänger-Stubentiger im Verletzungsfall mal einige Tage zu Hause zu halten.

So gut vorbereitet, könnt ihr die Winterwunderlandschaft mit euren Vierbeinern in vollen Zügen genießen. (cr/rl)