Rosenmontagszug 2019

Papppferde und Elektrokutschen brauchen Stürme nicht zu fürchten und sind völlig risikolos einzusetzen. Unter diesem Motto führte das NTK seine Parade vor dem Rosenmontagszug wie geplant durch, auch wenn die Pferde diesmal dem Rosenmontagszug fernblieben. Leider nicht durch die nötige Einsicht der Stadt Köln und der Entscheidungsträger, sondern durch die Sturmwarnung. Die E-Kutsche von myETOURS war dabei ein absoluter Hingucker. Hier geht es zum Film!

Insgesamt 41 Aktivisten ließen sich den Spaß nicht nehmen und trotzten mit bunten Kostümen Wind und Wetter, wie die Bilder eindrucksvoll belegen. Karneval geht also problemlos auch ohne Pferde, das haben nach uns auch zahlreiche Traditionsvereine wie die „Blauen Funken“ oder die „Treuen Husaren“ im Zug selbst gezeigt!

Das NTK wird gemeinsam mit der DJGT unverändert an seiner Linie festhalten, die Pferde aus Sicherheitsgründen und wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aus dem Karneval, insbesondere dem Kölner Rosenmontagszug zu bekommen.

Sogar die legendäre STUNKSitzung nimmt sich 2019 des Themas „Pferde im Rosenmontagszug“ an.

Die STUNKsitzung ist eine alternative kabarettistische Sitzung im Kölner Karneval und befasst sich, oft sarkastisch und ironisch, immer mit einem Augenzwinkern mit politischen Themen, die sowohl national, international als auch regional sein können.

Und in diesem Jahr wird in der Ansage zum folgenden Sketch sehr deutlich gesagt, dass Pferde nichts im Karneval zu suchen haben. Dann nimmt man sich des Themas auf die bekannte bunte, lebhafte und lustige Art an, die der STUNKsitzung so eigen ist und zeigt mit viel Kreativität, wie das ohne echte Pferde im Zug ablaufen könnte….

 

NTK und DJGT fordern Maßnahmenverschärfung für den Einsatz von Pferden im Karneval

Folgende Meldung ging am 21.12.2018 an unseren Presseverteiler:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Netzwerk für Tiere Köln (NTK) und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) fordern eine Verschärfung der Maßnahmen für den Einsatz von Pferden im Kölner Karneval, insbesondere im Rosenmontagszug. Dies ist – neben der immensen (Lebens-) Gefahr, die für Mensch und Tier besteht – juristisch geboten und notwendig, wie beiliegendes Schreiben ausführlich erläutert.

 

Dieses Schreiben ergeht an die Verantwortlichen und Entscheidungsträger des Landes NRW und der Stadt Köln, konkret

 

·         das Innenministerium NRW, Herr Minister Herbert Reul,

·         die Polizei der Stadt Köln,

·         die Oberbürgermeisterin Henriette Reker,

·         das Ordnungsamt,

·         das Veterinäramt, Leiter Dr. Egbert Lechtenböhmer,

·         dessen Amtstierärztinnen Dr. Behlert und Dr. Augustiniok und

·         das Festkomitee Kölner Karneval, Herren Kuckelkorn und Dieper.

 

Die in beiliegendem Schreiben genannten Ansprechpartner Claus Kronaus (für das NTK) und Barbara Felde (für die DJGT) stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Netzwerk für Tiere Köln (NTK) – zum Wohl von Mensch und Tier!